real21 verleiht erstmals Medienpreise

Donnerstag, 13. Oktober, 2016 | Mitteilungen

Die erstmals verliehenen real21-Medienpreise gehen an Barbara Achermann (annabelle), Rafaela Roth (watson) und Simon Jäggi (SURPRISE). Sie werden für ihre herausragenden journalistischen Arbeiten zu Themen der globalen Entwicklung ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Donnerstag im Luzerner Rathaus statt.

real21-Preisverleihung
Bilder: Matthias Käser

Der mit 10‘000 Franken dotierte Hauptpreis geht an Barbara Achermann für ihre in der annabelle publizierte Reportage Das Frauenwunderland aus Ruanda. Darin thematisiert sie auf eindrückliche Art und Weise den Aufstieg der Frauen seit dem grauenvollen Genozid in diesem zentralafrikanischen Land. Heute zählt es mehr Frauen im Parlament als jedes andere auf der Welt.

Den Förderpreis über 5‘000 Franken teilen sich Rafaela Roth und Simon Jäggi. Auf watson beschreibt Rafaela Roth in «This is not for humans» eine Nacht im Flüchtlingslager Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze. Ihre persönlich gefärbte Schilderung berührt und gibt den Gestrandeten ein Gesicht.

Simon Jäggi überrascht mit Plötzlich Digital. Die im Magazin SURPRISE publizierte Reportage zeigt, wie das Internet das Leben der Penan im Dschungel von Borneo nachhaltig verändert. Simon Jäggi fällt dabei als genauer und differenzierter Beobachter auf.