real21 unterstützt sieben Reportagen auf drei Kontinenten

Peru, Mexiko, Chile, Nigeria, Malediven und Libanon: In diesen Ländern werden in den nächsten Monaten die vom Verein real21 neu geförderten Reportagen umgesetzt. Die Jury des Medienfonds hat letzte Woche die zahlreich eingegangenen Anträge geprüft und beschlossen, sieben davon mit Beträgen zwischen 2000 und 5000 CHF zu unterstützen.

«Die Schatten der Energiewende in Peru» (NZZ Format), «Wie ein mexikanisches Fischerdorf die geplante Fabrik eines Schweizer Weltkonzerns blockiert» (Republik Magazin), «Queeres Valparaíso nach einem Jahr Kast» (Radio RaBe), «Der irreguläre Lithiumabbau in Nigeria» (WOZ – Die Wochenzeitung), «Malediven: Ungleichheit in der Klimakrise» (Republik Magazin), «Das Zusammenleben der Religionsgruppen im Libanon» (bref Magazin), «Äthiopische Frauen in Beirut» (Sonntag): Mit solchen entwicklungsrelevanten und wenig thematisierten Geschichten, deren Publikation in Deutschschweizer Medien geplant ist, haben die Antragstellende die Fachjury überzeugt.

«Die Qualität und Relevanz der eingereichten Projekte sowie die teilweise sehr sorgfältige Vorrecherche haben die Jury beeindruckt: Wir hatten die Qual der Wahl», sagt Martina Fehr, CEO des MAZ. Institut für Journalismus und Kommunikation. und Mitglied der Jury.

«Die geförderten Journalist:innen haben durch vielfältige Perspektiven und Zugänge aufgezeigt, wie ihre Auslandsgeschichten jenseits der Schlagzeilen unsere vernetzte Welt verständlicher machen können», sagt Marco Fähndrich, Präsident der Jury und Kommunikationsverantwortlicher bei Alliance Sud.

Über den Medienfonds und den Verein real21

Der Verein «real21 – die Welt verstehen» wird getragen vom MAZ. Institut für Journalismus und Kommunikation sowie Alliance Sud, Schweizer Kompetenzzentrum für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklungspolitik. Mit dem Medienfonds unterstützt real21 Journalist:innen, die vor Ort hinter die Schlagzeilen blicken und in Deutschschweizer Medien über Themen globaler Entwicklung berichten. Kooperationen mit lokalen Medienschaffenden und Reportagen aus vernachlässigten Ländern werden von der Jury besonders berücksichtigt.

Durch zwei Ausschreibungen leistet der Medienfonds im Jahr 2026 finanzielle Beiträge von insgesamt maximal CHF 50’000 zur Deckung von Recherche- und Reisekosten. Eine unabhängige Fachjury entscheidet über die Vergabe der Mittel, die unter anderem von den Stiftungen Volkart, Temperatio und Vontobel bereitgestellt wurden. Bereits veröffentlichte Projekte können auf unserer Website abgerufen werden.

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Medienfonds: Jetzt Rechercheprojekte einreichen